Wärmepumpen sind eine ideale Möglichkeit Ihren PV-Strom für eine weitgehend klimaneutrale Heizungslösung zu nutzen, und auch die Warmwasserbereitung zu gewährleisten. Die Gesamtmaßnahme eines neuen Heizungssystems mit Wärmepumpe wird mit bis zu 50 % gefördert!
Mit einigen Wärmepumpen ist es außerdem möglich, Ihr Haus zu kühlen. Die Leistung der Kühlfunktion ist jedoch nicht mit der einer Klimaanlage zu vergleichen. Gerade im Sommer kann der überschüssige PV-Strom zur Kühlung Ihres Hauses genutzt werden.
Bei der Kühlung mit Erdwärme wird der Boden zudem für den Winter regeneriert.
Vorteilhaft beim Einsatz einer Wärmepumpe sind eine Fußbodenheizung und gute Dämmstandards.
In Kombination mit klimafreundlich erzeugtem Strom arbeiten Wärmepumpen ressourcenschonender als vergleichbare Gas- oder Öl-Heizungen.
Eine Wärmepumpe nutzt die Wärme aus der Umgebungsluft oder der Erde, und gibt diese zur Wärmeerzeugung an das Haus ab. Dies ist weitaus effizienter als etwa direkt mit Strom zu heizen. Selbstverständlich müssen Sie bei geringen Außentemperaturen nicht frieren. Auch bei Minusgraden funktioniert eine Wärmepumpe noch. Im Notfall unterstützt ein Heizstab die Wärmepumpe, damit Sie keine kalten Füße kriegen!
Seit dem 1. Januar 2021 gilt eine neue Förderrichtlinie für Einzelmaßnahmen (BEG EM).
Wenn Sie eine alte Ölheizung mit einer Wärmepumpe ersetzen, übernimmt der Staat 45 Prozent der Kosten. Sonst werden immerhin 35% der Kosten übernommen.
Neu in der Bundesförderung für effiziente Gebäude ist der zusätzliche Bonus von 5 %, wenn die neue Heizung Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist.
Sie erhalten also bis zu 50% der Kosten vom Statt erstattet. Wie genau das geht, dabei helfen wir Ihnen gerne.
Daniel Maletz ist unser Energieberater und Sie können direkt über uns einen individueller Sanierungsfahrplan erstellen lassen.
Die Ersparnis ist meist größere als der geringe Eigenanteil den die Energieberatung kostet.
Das Grundprinzip ist bei allen Arten der Wärmepumpe gleich. Ein Kältemittel wird durch den Wärmetauscher geleitet und nimmt dort die Umgebungswärme auf. Die Wärme kann aus Erde, Grundwasser oder Umgebungsluft stammen.
Das erwärmte Kältemittel wird zusätzlich komprimiert, um die Temperatur weiter zu steigern. Es wandert weiter in den zweiten Wärmetauscher und gibt die Wärme an das Wasser im Haus ab, wo es der Heizung und anderen Verbrauchern zur Verfügung steht.
Das Kältemittel wird wieder in den ersten Wärmetauscher geleitet, und der Kreislauf beginnt von neuem.
Diese Art der Wärmepumpe ist meist am günstigsten und am leichtesten nachzurüsten. Die Erschließung der Wärmequelle Luft ist ohne Kosten verbunden, es sind etwa keine Erdbohrungen nötig. Nur ein kleiner Wanddurchbruch wird benötigt, um die Wärmepumpe in den Heizkreislauf zu integrieren.
Es ist eine Erdbohrung nötig.
Die Sole wird durch Erdkollektoren gepumpt, die gesammelte Wärme wird an das Wasser abgegeben. Die Effizienz ist höher als bei Wärmepumpen mit der Bezugsquelle Luft.
Es werden mindestens 2 Brunnen gebohrt. Aus einen wird Grundwasser gepumpt, welchem Wärme entzogen wird. Das kältere Wasser wird über den anderen Brunnen zurück ins Erdreich gepumpt. Aufgrund des hohen Aufwands und der geologischen Anforderungen bietet Voltark diese Wärmepumpen nicht an.
Aufgrund der Komplexität des Themas beraten wir Sie individuell und machen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.
Für die Nachrüstung in einem Bestandsgebäude ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monoblock am beliebtesten. Sie lässt sich einfacher installieren als andere Arten der Wärmepumpe und ist günstiger im Vergleich zu einer Erdwärmepumpe.
Damit die Wärmepumpe möglichst effizient arbeitet, ist eine passende Dimensionierung sowie die Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten für Ihr Eigenheim wichtig.
Neben der Betriebsart ist die Aufteilung der Komponenten von Modell zu Modell unterschiedlich.
Es gibt Geräte die den Wärmetauscher und Verdichter als Außenkomponente verbaut haben. Bei anderen Modellen wird der Verdichter im Haus aufgestellt.
Es wird bei allen Wärmepumpen ein Wanddurchbruch benötigt, der aber meist sehr klein ausfällt.