Häufige Fragen zur Solarenergie

Was ist der Unterschied zwischen dem Autarkiegrad und der Eigenverbrauchsquote?

Der Autarkiegrad gibt den Prozentsatz des Gesamtstrombedarfs, der von der eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt wird, an. Bespiel: Ein Haushalt verbraucht 4000 kWh/Jahr, der Anteil des selbst erzeugten Stroms liegt bei 3000 kWh/Jahr,

das entspricht einem Autarkiegrad von 75%.

Die Eigenverbrauchsquote gibt den Anteil des selbstverbrauchten Stroms vom gesamt erzeugtem Strom an.

Beispiel: Ein Haushalt erzeugt 6000 kWh/Jahr und verbrauchen davon 3000 kWh/Jahr selbst, das entspricht einer Eigenverbrauchsquote von 50%.

Wie hoch sind die momentanen Einspeisevergütungen?

Die feste Einspeisevergütung nach EEG liegt für Solaranlagen kleiner als 10 kWp bei 12,31 Cent/kWh, kleiner als 40 kWp bei 11,97 Cent und für Solaranlagen bis 500 kWp bei 10,71 Cent/kWh. Bei Solaranlagen auf Freiflächen liegt die Einspeisevergütung bei 8,53 Cent/kWh.

Wie und von wem werde ich gefördert? Wie hoch ist diese Förderung?

Die KfW Bank fördert mit dem Programm 275 Privatpersonen und Unternehmen, die sich ein stationäres Batteriespeichersystem in Verbindung mit einer Solaranlage zulegen möchten. Dabei werden bis zu 25% der Investitionskosten für dieses stationäre Batteriespeichersystem in Form von Tilgungszuschüssen erstattet. Die Bedingung für diese Föderung ist die Abregelung der maximalen Einspeiseleistung von bisherigen 70% auf 50%. Je nach Anlagengröße und Verbrauch empfehlen wir die Förderung. Formulare zur Beantragung der Förderung finden Sie hier KfW-Erneuerbare Energie.

Wie bekomme ich die Mehrwertsteuer zurückerstattet?

Für die Mehrwertsteuerrückerstattung melden Sie ein Unternehmen zur Stromerzeugung an. Hierfür füllen Sie mit unserer Hilfe nach der Inbetriebnahme den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" aus und tragen monatlich und nach einem Jahr quartalsweise in das ElsterOnline Portal Ihre Einspeisevergütung ein. Daraufhin bekommen Sie Ihre Mehrwertsteuer Ihrer Investition vom Finanzamt zurückerstattet.

Wie viel Platz benötige ich für einen Stromspeicher?

Der Stromspeicher ist von der Größe vergleichbar mit einer Waschmaschine und sollte optimaler Weise im Hausanschlussraum Platz finden.

Was passiert, wenn meine Photovoltaik-Anlage mehr Strom bereitstellt als ich verbrauche?

Ihr erzeugter Solarstrom deckt zunächst den eigenen Hausbedarf.

Mit dem Überschusstrom wird dann Ihr Stromspeicher gefüllt. Ist Ihr Stromspeicher voll geladen, speisen Sie den dann noch überschüssigen Strom in das öffentliche Netz ein und werden von Ihrem Energieversorger nach dem EEG vergütet.

Was passiert, wenn ich mehr Strom verbrauche als meine Photovoltaik-Anlage bereitstellt?

In diesem Fall wird Ihr Strombedarf im Haushalt durch Ihren Stromspeicher bereitgestellt. Ist dieser leer, beziehen Sie Ihren Strom von Ihrem jetzigen Energieversorger aus dem öffentlichen Stromnetz.

Was ist der Amortisationszeitraum?

Die Amortisationszeit meint den Zeitpunkt, ab dem die Ersparnisse die anfängliche Investitionsumme übersteigen.

Wie viel CO2-Emissionen spare ich jährlich durch eine Photovoltaik- Anlage ein?

Die Erzeugung einer elektrischen kWh durch fossile Brennstoffe emittiert ca. 0,6 kg CO2. Eine durchschnittliche Photovoltaik-Anlage, die 6000 kWh im Jahr produziert, spart damit 3600 kg CO2 jährlich ein. Allerdings wird bei der Produktion sowie beim Transport und der Installation der Photovoltaik-Anlage ca. 3500 kg CO2 freigesetzt, sodass der ökologische Amortisationszeitpunkt nach ca. einem Jahr eintritt.

Wie hoch ist mein Stromverbrauch zu Hause und wieviel Strom produziert eine Photovoltaik-Anlage?

Ein zwei bis vier Personenhaushalt verbraucht durchschnittlich 3000 kWh bis 5000 kWh im Jahr. Eine sieben kWp Photovoltaik-Anlage erzeugt durchschnittlich ca. 6400 kWh im Jahr. Damit wird fast doppelt so viel produziert wie Sie verbrauchen. Ihren Stromverbrauch können Sie in den Rechnungen Ihres Energieversorgers nachlesen, auf Anfrage erhalten Sie diesen auch mitgeteilt. Wie viel Strom Ihre Photovoltaikanlage dann produzieren sollte, hängt maßgeblich von diesem Verbrauch ab, sprechen Sie uns an!

Wie viel Strom verbrauchen diese Haushaltsgeräte durchschnittlich?

Wie wird sich der Strompreis in den nächsten Jahren entwickeln?

Experten gehen von einer durchschnittlichen Strompreiserhöhung von 4-6% in den nächsten 10 Jahren aus. Seit der Jahrtausendwende ist der Strompreis um ca. 7% jährlich gestiegen. Vorallem der Atomausstieg soll der Hauptkostentreiber sein

Wie funktioniert die Senec.Cloud der deutschen Energieversorgung?

Die Senec.Cloud ist ein virtueller Stromspeicher. Voraussetzung an der Teilnahme ist eine Photovoltaik-Anlage und ein Stromspeicher von Senec. Erzeugen Sie mehr Strom als Sie verbrauchen und lokal bei Ihnen zu Hause einspeichern können, wird dieser Strom auf Ihrem "Stromkonto" gutgeschrieben. Verbrauchen Sie dann wieder mehr, können Sie diesen Strom sehr günstig nutzen. Den restlichen Strom auf Ihrem Stromkonto kriegen Sie nach dem EEG-Tarif vergütet. Je nach dem wie hoch Ihr Verbrauch und wie groß Ihre Photovoltaik-Anlage ist, ist für diese Nutzung ein monatliches Entgelt zu entrichten. Genauere Informationen rund um das Programm finden sie hier SENEC.Cloud.

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